Mein Seufzen ist dir nicht verborgen (Ps 38,10)

Thema: „Wohin mit den Sorgen?“

Männersonntag am 16.10.2022 um 9.30 Uhr

mit dem Team der Männerrunde Vach und Pfr. Dieter Endres

Pfarrer Dieter Endres

Dieter Fromm mit der Gitarre

Pfarrer Markus Pöllinger bei der Begrüßung

Gerhard Goldenstein sagt das Thema an…

Heinz Landler mit einem Anspiel

 Anspiel Sorgen im Gespräch loswerden (Lehmann, Landler,
Goldenstein, Thalmann)
Erzähler: Männer der Männerrunde treffen sich zu
Wanderungen.
Man ist gemeinsam unterwegs.
Dabei kommen sie ins Gespräch und teilen ihre Sorgen.
Sorgen gibt es vielfältige:
Eigene Sorgen, Sorgen um Andere und allgemeine Sorgen.
Sorgen treffen alle, keiner kommt ohne Sorgen durchs
Leben.
dabei unterscheiden sich die Sorgen je nach Lebensalter.
Als junger Mann hat man andere Sorgen, als im Alter.
Indem sie ein Stück des Weges gemeinsam gehen, kommen
sie ins Gespräch, sie öffnen sich, bauen Ängste ab und
gewinnen wieder neuen Lebensmut. Sie wissen sie sind
nicht allein. Anderen geht es genauso oder ähnlich
.Der Volksmund sagt: Geteiltes Leid ist manchmal halbes
Leid. Oder die Bibel: Eine trage des anderen Last
Sorgen treffen alle.
Hören wir den Männern zu…

A) Jetzt bin ich aber geschafft (=Seufzen)
B) Das merkt man aber auch
C) Ist das von dieser Wanderung?
A) Ja, schon.Warum?
C)Ich hab die ganze Zeit den Eindruck, dass dich etwasa
belastet.
A) Ich will nicht jammern. Aber da ist schon einiges.
B) Kann es dir helfen, wenn du das einmal rausläßt?
A) Ich denke das bleibt unter uns:Ich mach mir
Gedanken/Sorgen über das älterwerden.Meine Prostata ist ein
Problem, Corona grasiert in unserer Familie und um meine
alten Eltern muss ich mich auch mehr kümmern.
C) Ja, da bist du nicht allein. Auch ich hab so manche Sorgen.
Ich merk, daß ich im Leben einiges Falsch gemacht habe,
falsche Prioritäten gesetzt habe.
Meine Frau ist mir fremd geworden und mein Sohn schließt
mich aus seinem Leben ganz aus.
B) Wenn du von Kindern sprichst: Welche Welt hinterlassen
wir Kinder und Enkel. Umweltschäden, Schuldenberge und eine
politische Unsicherheit.
A)Genau genommen fühle ich mich in vielen Dingen allein
gelassen. Keiner versteht mich.
C) Ist doch schon eigenartig: jetzt kennen wir uns schon so
lang. Aber darüber, wie es uns eigentlich geht, haben wir
bisher nicht gesprochen.
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Jetzt wollen wir uns ein wenig Zeit nehmen und bedenken, wo
jeder seine eigenen Sorgen hat.
Dazu hören wir Musik

Arwit Lehmann beim Anspiel

Michael Thalmann beim Anspiel