Wenn Sie von einem lieben Angehörigen Abschied nehmen müssen, wenden Sie sich bitte an den Pfarrer.

  • Als Gemeindeseelsorger begleiten Sie Pfarrer Markus Pöllinger und Pfarrer Julian Deusing
  • Im Raum seelsorglicher Verschwiegenheit kann die Trauer im persönlichen Gespräch geteilt und bearbeitet werden. Auch mit Glaubensfragen ist man hier genau richtig.
  • Fragen Sie nach der Möglichkeit einer Sterbebegleitung vor Ort (zu Hause oder im Krankenhaus), nach Krankenabendmahl, Krankengebet und Kranken- oder Valetsegen.
  • Überlegen Sie, ob Sie nach Eintritt des Todes eine Ausegnung (z.B. zu Hause oder im Krankenhaus oder am Friedhof) wünschen.

Was ist bei einen Todesfall generell zu bedenken?

  • Verständigen Sie im Sterbefall unverzüglich einen Arzt zur Feststellung des Todes und der Todesursache, wie zu Ausstellung der Todesbescheinigung.
  • Klären Sie zunächst zusammen mit dem Pfarrer, dem Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl und der kommunalen Friedhofsverwaltung den Termin der Bestattung ab.
  • Rufen Sie den für die Bestattung zuständigen Pfarrer an und verabreden Sie einen Termin für ein Trauergespräch. Im Trauergespräch zu Hause oder im Pfarramt können Sie zusammen mit Ihren näheren Angehörigen Ihr Wünsche zur Sprache bringen. Sie wählen die Bestattungsform (z.B. Erdbestattung oder Feuerbestattung). Sie können Wünsche äußern, welche Lieder (Orgel, Posaunenchor, Solisten) und welche Texte ( Tauf-, Konfirmations-, Trauspruch, Ps 23) im Trauergottesdienst zu Gehör kommen sollen. Wenn Sie es wünschen wird der Trauergottesdienst selbstverständlich auch komplett von Ihrem Pfarrer gestaltet.
  • Wählen Sie mit der Friedhofsverwaltung den Grabplatz und besprechen Sie mit dem Pfarrer den Ort der Trauerfeier (Friedhofshalle oder Kirche) und den Zeitpunkt der Trauerfeier (z.B. Vach, Freitag, 14 Uhr)
  • Der Sterbefall ist bei Standesamt anzuzeigen, dort wird die Sterbeurkunde ausgestellt. In der Regel hilft Ihnen das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl bei weiteren Formalitäten.
  • Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst der gesamten Gemeinde. Sie wird in der Regel allen Angehörigen der evangelischen Kirche gewährt. Ein Anrecht  darauf, kirchlich bestattet zu werden haben außerdem ungetaufte, frühverstorbene Kinder, bei denen eine Nottaufe nicht mehr möglich war, wie auch totgeborene Kinder. Das ist oft eine gute Art das Geschehen zu verarbeiten.
  • Hat sich ein Mensch selbst das Leben genommen. ist die kirchliche Begleitung der Angehörigen besonders geboten.
  • In der Traueranzeige drückt sich auch die eigene Sicht des Lebens und des Todes aus: Christen können ihrem Vertrauen zu Gott mit dem Zeichen des Kreuzes und einem biblischen Wort in der Traueranzeige Ausdruck verleihen.
  • Gebet für Trauernde:
Herr, unser Gott,
wir trauern sehr um unseren lieben Angehörigen.
Er/ sie wird uns sehr fehlen.
Aber wir geben Sie/Ihn in Gottes Hand
und wissen  Sie/Ihn in deiner Liebe geborgen.
Wir haben Angst vor dem Tod und dem Streben.
Tröste uns in unserem Leid und in unserer Trauer jetzt.
Tröste uns, wenn wir selber einmal sterben werden.
Danke für die Gewissheit:
Du hältst uns und lässt uns nicht fallen,
was auch immer geschehen mag.
Wir können nicht tiefer fallen als in Deine gute Hand.
Amen.
Pfarrer Markus Pöllinger
Pfarrer Julian Deusing

 

Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Matthäus Fürth-Vach

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