Spenden für „Brot für die Welt“ nehmen alle evangelischen Pfarrämter in Bayern entgegen.
Gerne können Sie uns Ihre Spende auch direkt überweisen:
Brot für die Welt
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Evangelische Bank
Spendenzweck: Brot für die Welt

Fast 700 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jeder dritte Mensch lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Die Wasserknappheit trifft vor allem die Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Dort sind viele arme Menschen vom städtischen Versorgungsnetz abgekoppelt. Noch schlimmer ist die Situation in ländlichen Regionen: Das knappe Wasser muss dort oft von weit entfernten Quellen geholt werden.

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft leidet unter der Wasserkrise, und die Ernährungssicherheit ist gefährdet. Auch wenn es in einer Region genug Wasser gibt, heißt das nicht, dass alle Menschen dort Zugang dazu haben. Häufig mangelt es an der nötigen Infrastruktur. Teilweise ist Wasser so teuer, dass sich arme Menschen nicht genug davon leisten können. Und in Regionen, in denen Konflikte herrschen, wird der Zugang zu Wasser oft als Machtmittel missbraucht.

Die Aktion „Brot für die Welt“ setzt sich mit ihren internationalen Projektpartnern dafür ein, dass auch die Armen genügend sauberes Wasser zur Verfügung haben: zum Trinken und Kochen und zur Bewässerung der Felder, um Hunger und Mangelernährung vorzubeugen. Mit dem Spendenprojekt 2017 „Wasser für alle“ möchte Brot für die Welt Bayern den Entwicklungsdienst der Anglikanischen Kirche in der Diözese Mount Kenya East unterstützen.

Der Dienst wurde 1982 gegründet. Sein Ziel ist es, die Armen und Ausgegrenzten in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Das von Brot für die Welt unterstützte Projekt richtet sich an 2.250 mittellose Familien in fünf Landkreisen, die besonders unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Sie werden unter anderem durch die Einführung von unterschiedlichen Methoden der Regenwassernutzung sowie durch Schulungen zu standortgerechtem Anbau unterstützt.