„Satt ist nicht genug“ – unter diesem Motto steht die auch 57. Aktion von „Brot für die Welt“. Denn so notwendig es nach wie vor ist den Hunger in der Welt zu bekämpfen: Nicht aus den Augen verlieren dürfen wir diejenigen, die zwar abends nicht hungrig ins Bett gehen, aber aufgrund ihrer Armut und auch fehlendem Wissen kaum Chancen im Leben haben.

Als Beispiel wurde für die „Brot für die Welt“ Aktion 2015 im Dekanat Fürth ein Projekt in Ägypten herausgesucht. In diesem Land in Nordafrika werden mit Hilfe von „Brot für die Welt“ Frauen
unterstützt, die in ihrer Gesellschaft kaum Bildungsmöglichkeiten haben.

Ein Projekt der koptischen Kirche

Bildung für Frauen: Endlich lesen und schreiben!
Erwachsene in der Schule: Zehn Frauen zwischen 20 und Mitte 30 sitzen an Klapptischen, vor sich
die aufgeschlagenen Hefte. In Oberägypten sind mehr als die Hälfte der erwachsenen Frauen Analphabetinnen – sie können weder lesen noch schreiben. Sie konnten es als Mädchen nicht lernen. Das hat auch mit Kultur und Tradition zu tun: Mädchen brauchen keine Bildung, davon sind viele in der Region überzeugt.

Doch endlich gibt es Hoffnung: Auch wenn sie als Kinder nicht zur Schule gehen konnten – als Erwachsene
drücken sie jetzt die Schulbank. Mit dem Wissen um Buchstaben und Schrift wächst das Selbstbewusstsein: In Alphabetisierungskursen, unterstützt von Brot für die Welt.

Weitere Informationen unter www.brot-fuer-die-welt.de

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