Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen…

so lautet die erste Zeile des bekannten Liedes von Martin Luther.

Die Kirchengemeinde St. Matthäus Vach feiert am Abend des Johannistages (24.6.) , dem Tag der Sonnenwende um  19.30 Uhr vor der Aussegnungshalle am Vacher Friedhof eine Johannisfeier.

In 6 Monaten ist der Heilige Abend, der 24.12.

Nach der Berichterstattung der Evangelien soll Johannes der Täufer genau ein halbes Jahr vor Christi Geburt das Licht der Welt erblickt haben. So wurde sein Geburtstag auf den Termin der Sommersonnenwende gelegt.

 

Wir erinnern uns damit an Johannes den Täufer, der sagt: Christus  muss wachsen, ich aber muss abnehmen. (Joh 3,30).

Wir alle sind im Gehen und Vergehen, im Verwelken und Verblühen. Jesus ist im Kommen und Bleiben. Er bleibt für immer und ewig die Sonne, die uns lacht. Mein Herr Jesus Christ, ist das, was mich singend macht.

In diesem Sinne versammeln wir uns auf dem Vacher Friedhof wie in vielen fränkischen Gemeinden am Abend des 24. Juni und gedenken in der Hoffnung der Auferstehung unserer Entschlafenen.Die Gräber zeigen es uns. Der Tod gehört untrennbar zum Leben. Manche haben diese bittere Erfahrung im letzten Jahr machen müssen. Im Glauben aber gewinnen wir Hoffnung, Trost und neuen Mut – eine neue Sicht vom Leben und vom Sterben. Was immer geschieht, wir stehen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus und bleiben in Gottes Hand geborgen. Deshalb ist der Friedhof nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch eine Stätte der Hoffnung. Über den Gräbern leuchtet die Ostersonne.

Herzliche Einladung in ökumenischer Verbundenheit

Ihr

Pfarrer Markus Pöllinger