Pfingsten ist für viele Menschen einfach nur ein Feiertag, an dem sie nicht arbeiten müssen.
Welche Bedeutung das Pfingstfest wirklich hat, ist wenig bekannt.
An Pfingsten, wörtlich „der fünfzigste Tag“, wird in der Kirche die Ausgießung des Heiligen Geistes gefeiert, wie sie in der Apostelgeschichte (2 .Kapitel) der Bibel erzählt wird. Sinnbild für den Geist ist die Taube.
Eine treffliche Hilfestellung, was der „Heilige Geist“ bewirkt, gibt Martin Luther im kleinen Katechismus, im Evangelischen Gesangbuch auf S.1557.
Zum Pfingstfest bedenkt er den 3. Glaubensartikel des christlichen Glaubensbekenntnisses: Von der Heiligung

 

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

Was ist das?

Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann;

sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen,

mit seinen Gaben erleuchtet,

im rechten Glauben geheiligt und erhalten:

gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten, einigen Glauben;

in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am Jüngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird und mit samt allen Gläubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird.

Das ist gewisslich wahr.

 

Frohe Pfingsten wünscht

Pfarrer Markus Pöllinger